18. August 2018
Es ist Mitte August. Im Hermannsgarten glaubt man in stillen Momenten, die Bäume ächzen zu hören, denn in diesem Jahr tragen sie überreich. Überall biegen sich Zweige und Äste weit herunter. Noch benötigen die meisten Apfelsorten einige Wochen Zeit. Erst im Oktober sind sie reif zur Ernte. Aber zum Glück gibt es frühe Sorten, die uns jetzt schon einladen, den ersten Apfelkuchen zu backen! Einer dieser Frühreifen ist der „Jakob Fischer“, auch „Schöner vom Oberland“ genannt.
08. Mai 2018
Was wäre der Hermannsgarten ohne Schafe? Völlig zugewuchert – oder bevölkert von schwitzenden Leuten mit Sense, Balkenmäher, Harke, Traktor und Anhänger? Beides wünschen wir uns nicht. Deshalb sind wir froh, dass die Erbacher Schäferin Claudia Mauer im Sommerhalbjahr ihre Herde regelmäßig im Garten grasen lässt. Und dass die munteren Schafe beim jährlichen Blüten- und Apfelfest herumtraben, ist einfach nur schön.
12. Januar 2018
Obwohl ich den Baumschnittkurs mit Karl-Heinz Glöggler letztes Jahr schon einmal mitgemacht habe, war ich aufs Neue fasziniert, was so ein Obstbaum bei richtiger Pflege einem schenken kann. Bienen, Blüten, Duft, Schatten, Obst und gute Luft…. um diese Dinge zu genießen ist der Obstbaumschnitt wichtig.
15. Oktober 2017
"Bunt sind schon die Wälder…", denke ich und habe das Herbstlied im Ohr, als ich mich heute auf den Weg mache zum Apfelfest in den Hermansgarten...
25. September 2017
Viele Köche verderben den Brei... - von wegen. Es braucht halt vielleicht ein bisschen länger und jede(r) lernt ständig was dazu. Geballte Frauenpower war am Werk und hat sich bei mehr als einer Zusammenkunft Gedanken gemacht, wie der Zugang zum Hermannsgarten einladender gestaltet werden könne.
18. September 2017
Im Frühjahr 2016 haben wir das Quittenbäumchen der verheißungsvoll orientalisch anmutenden Sorte „Konstantinopel“ in den Hermannsgarten gepflanzt. Nun scheint es seine ganze Kraft in seine erste Frucht gesteckt zu haben. ..
29. Juli 2017
Seit Neuestem lädt ein kunterbunt eingerichtetes Haus direkt hinter dem Gartenzaun verschiedene Arten von Wildbienen dazu ein, ihre Eier abzulegen. Das Wildbienenhaus entstand in tatkräftiger Zusammenarbeit von Mitarbeitern der Stadt Ulm und vielen freiwilligen Helfern des BUND. Und es ist ein weiterer Schritt zu mehr Artenvielfalt im Hermannsgarten!
28. Juli 2017
Wie wir zum Hermannsgarten kamen und wie es damit weitergeht … Wie die meisten Ortschaften Süddeutschlands war Ulm bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts von weiträumigen Streuobstflächen umgeben. Dann wurde die Obstproduktion auf Ertragsanbau in besonders geeigneten Gebieten umgestellt. Auch die Streuobstbestände im Ulmer Westen schrumpften – übrig blieb der Hermannsgarten.